Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /kunden/zahnklinik-garmisch.de/custom/dentinic.de_hoefel/redaxo/include/classes/class.oomediacategory.inc.php on line 79
DENTINIC-Private Zahnklinik für Implantologie Parodontologie Funktion und Ästhetik

 

Weitere Links dieser Rubrik:
Fallbeispiel 1 | Fallbeispiel 2 | Fallbeispiel 3 | Fallbeispiel 4 |

Falldokumentation einer Gesamtsanierung

Fallbeispiel 1

Auf eine E-Mail-Anfrage des Patienten wurde ihm umgehend Informationsmaterial per E-Mail zugeschickt. Der 49 jährige Patient kam 2 Wochen später mit extremer Angst vor zahnärztlichen Behandlungen in unsere Klinik. Er ist 49 Jahre alt und sein letzter Zahnarztbesuch lag aufgrund seiner Zahnarztphobie bereits 18 Jahre zurück.

Befund

Wackelnde herausnehmbare Teilprothesen im Ober- und Unterkiefer, mit stark eingeschränkter Ästhetik. Restzahnbestand: 4 Zähne im Oberkiefer und 6 Zähne im Unterkiefer, Wurzelrest im linken Oberkiefer. Da die Zähne nur noch halb im Knochen verankert und völlig falsch belastet sind, sind diese deutlich beweglich. Taschenbildung mit blutendem Zahnfleisch.

Ausgangsituation

Ausgangsituation

Ausgangsituation

Ausgangsituation

Behandlungsprinzip

Erhalt möglichst vieler eigener Zähne. Parodontale Sanierung.
Keine Prothesen! Herausnehmbare Prothesen müssen sich an den Restzähnen festhalten und schädigen durch Kipp-Belastungen die eigenen Zähne.
Alles fest, wie eigene gesunde Zähne.

Auswertung der Röntgenaufnahme

Knochenabbau mit Taschenbildung an den noch vorhandenen Zähnen. Im Oberkiefer stark vergrößerte Kieferhöhlen mit Knochenabbau vor allem im Seitenzahnbereich. Im Unterkiefer durch den ständigen Prothesendruck stark reduzierter Knochen und Parodontose mit Taschenbildung.

Röntgenübersichtsaufnahme

Röntgenübersichtsaufnahme

Beratung

Beratung über alle Möglichkeiten der Zahnsanierung, insbesondere eines implantatgetragenen Zahnersatz im Ober- und Unterkiefer. Teilweise Aufbau des Kieferknochens um Implantate setzen zu können. Einsatz von PRP (Platelet Rich Plasma = plättchenreiches Plasma); PRP ist ein körpereigener Faktor zur Verbesserung der Wund- und Knochenheilung.

Vorgeschlagene Therapie

Der Wurzelrest im linken Oberkiefer kann nicht erhalten werden. Festsitzende Implantatbrücken im Ober- und Unterkiefer, unter Einbeziehung und Erhalt der Restzähne, Knochenaufbau und interner Aufbau der Kieferhöhlen.
Für einen festsitzenden Zahnersatz werden im Oberkiefer ca. 6 Implantate benötigt.
Im Unterkiefer werden ebenfalls 6 Implantate zur Versorgung der Freiendsituation rechts und links benötigt. Die beweglichen Frontzähne werden überkront und durch ein Geschiebe mit den Implantatbrücken verbunden.
Knochenaufbau im Ober- und Unterkiefer nötig; über Knochenersatzmaterial und PRP gesprochen. Knochenersatzmaterial wird benötigt, um den zurückgegangenen Knochen im Seitenzahnbereich aufzubauen.

Therapie-Entscheidung

Unser Patient wünschte sich einen festsitzenden Zahnersatz. Das Einbringen der Zahnimplantate sollte aufgrund seiner Angst und des Umfangs der Behandlung in Vollnarkose stattfinden, also alle chirurgisch-prothetischen Arbeiten in einer Sitzung!


Behandlungsablauf

Beratung

1. Behandlungstermin

Eingehende Beratung (über zwei Stunden) mit gleichzeitiger Besprechung des chirurgischen Ablaufs der Behandlung. Hinweise auf die Verhaltensmaßnahmen nach einem chirurgischen Eingriff. Erstellung einer Röntgenübersichtsaufnahme.
Trotz der großen Zahnarzt-Angst wurde (als Ergebnis der intensiven Betreuung und des gewonnenen Vertrauens) der Wurzelrest im linken Oberkiefer mit einer lokalen Betäubung sofort entfernt.
Über Erstattungspraktiken bei der Kostenübernahme der Versicherung in Bezug auf die Vollnarkose und Gesamtsanierung gesprochen.

Vor Behandlungsbeginn wurde der Ablauf der Operation nochmals durchgesprochen und erneut auf mögliche Risiken hingewiesen.
Einleitung der Vollnarkose und Überwachung während des operativen Eingriffes durch unsere Anästhesistin. Alle weiteren Maßnahmen erfolgten also in Vollnarkose.
Anfertigen von Fotos, Abdrücke und Bissnahme um den Zustand der Zähne vor dem Eingriff zu dokumentieren.
Blutentnahme aus der Vene für die Herstellung von PRP.
Die vorhandenen Kronen wurden entfernt, an den Restzähnen das Zahnfleisch modelliert und an den Frontzähnen eine chirurgische Parodontosebehandlung zur Beseitigung der Zahnfleischtaschen durchgeführt. Die Zähne wurden zur Aufnahme eines Langzeitprovisoriums beschliffen und dieses in unserem Dentallabor hergestellt.
Vorbereitung des Knochens für die Aufnahme der Zahnimplantate. Die Zahnimplantate wurden mit PRP bestrichen und in den Knochen eingebracht. Implantation der eigenen Knochenspäne in Verbindung mit Knochenersatzmaterial, in den Bereichen von Knochendefekten.
Membrantechnik, zur Rekonstruktion lokaler Kieferkammdefekte.
Verschluss der Schleimhaut durch Nähte.
Einsetzen des Langzeitprovisoriums.
Ausleitung der Vollnarkose durch die Anästhesistin und Schmerzprophylaxe.
Der Patient wurde nach der Operation noch 4 Stunden überwacht und war dann voll ansprechbar und handlungsfähig.

Oberkiefer ohne Prothese

Oberkiefer ohne Prothese

Unterkiefer ohne Prothese

Unterkiefer ohne Prothese

Unterkiefer ohne Prothese

Unterkiefer ohne Prothese

Oberkiefer Prothese

Oberkiefer Prothese

Unterkiefer Prothese

Unterkiefer Prothese

2. Termin

Wundkontrolle, Laserbestrahlung zur Förderung der Wundheilung und Erstellen einer Röntgenkontrollaufnahme. Der Biss des Provisoriums wurde überprüft und optimiert.

Einheilphase der Implantate

Einheilphase der Implantate

3. Termin

Röntgenübersichtsaufnahme zur Implantatkontrolle.
Freilegung der Implantate im Unterkiefer. Dabei wird die Schleimhaut über den in den Knochen eingewachsenen Implantaten mittels Laser punktförmig eröffnet. Da es hierbei zu keiner Blutung kommt, können die Implantataufbauten sofort im Implantat befestigt werden. Die Schleimhaut an den Restzähnen und Implantaten wurde modelliert, damit ein schöner Randabschluss zu den Kronenrändern entsteht. Abdrucknahme der beschliffenen Zähne und Implantataufbauten für den festsitzenden Zahnersatz, Kiefergelenksbezügliche Registrierung und Bissnahme um die Lage von Ober- zu Unterkiefer festzulegen.
Herstellung eines neuen Provisoriums, das jetzt alle Zähne (auch die Implantataufbauten) im Ober- und Unterkiefer festsitzend umfasst!

4. Termin

Freilegung der Implantate im Oberkiefer und Einbringung der Implantataufbauten wie im Unterkiefer zuvor. Da die Vitalität des rechten Eckzahns oben fragwürdig war, wurde eine Wurzelbehandlung begonnen. Die Schleimhaut an den Restzähnen wurde modelliert, damit auch im Oberkiefer ein gesunder Übergang zu den Zähnen entsteht. Abdrucknahme der Zähne und Implantataufbauten für den festsitzenden Zahnersatz im Oberkiefer.
Im Unterkiefer wurde eine Gerüsteinprobe mit Überabdruck vorgenommen. Mit Patient und Zahntechniker wurden die weiteren Details die zur Fertigstellung Implantatbrücken zu beachten sind besprochen; also Zahnform, -farbe, Achsenrichtung, Lippenlachlinie, Schneidekantenlinie; kurz, alle Aspekte der Ästhetik.
Wiedereinsetzen der Provisorien.

Röntgenübersichtsaufnahme

Röntgenübersichtsaufnahme

5. Termin

Unterkiefer Rohbrandeinprobe der porzellanverblendeten Zähne. Gemeinsam mit Patient und Zahntechniker wurde nochmals über Form und Farbe der Zähne gesprochen und anschließend beim Glanzbrand umgesetzt. Alle Patientenwünsche werden hierbei im hauseigenem zahntechnischen Labor sofort umgesetzt. Oberkiefer Gerüsteinprobe und Überabdruck. Wurzelfüllung am Eckzahn rechts oben. Oberkiefer Provisorium wiederbefestigt.
Die Unterkiefer Implantatbrücken mit zwei Trenngeschieben wurden nach dem Glanzbrand und Zustimmung des Patienten definitiv fest eingesetzt.

6. Termin

Oberkiefer Rohbrandeinprobe mit Patient und Zahntechniker (wie zuvor im Unterkiefer). Bis zuletzt kann der Patient also Wünsche zu Form, Farbe, Zahnstellung und Zahnlänge äußern. Sie werden sofort umgesetzt. Danach Glanzbrand im Labor. Nach Zustimmung des Patienten definitives Einsetzen der Oberkiefer-Implantatbrücken mit zwei Trenngeschieben.

7. Termin

Kontrolle der neuen Brückenversorgung. Es wird überprüft, ob der Biss gleichmäßig ist und bei Bedarf leicht korrigiert.
Zum Behandlungsabschluss wurden Fotos, Abdrücke und eine Röntgenübersichtsaufnahme angefertigt.
Alle Zähne sind voll belastbar, ein Unterschied zwischen eigenen Zähnen und Implantaten im Kaugefühl ist für den Patienten nicht feststellbar.

Ausgangsituation

Ausgangsituation

Endergebnis

Endergebnis

Zusammenfassung

Zusammenfassend ist festzustellen, dass diese Gesamtsanierung mit 12 Implantaten und 10 Restzähnen, umfangreichen chirurgischen, parodontologischen und prothetisch-ästhetischen Maßnahmen in 5 kompakten Terminen (+Kontrollen) abgeschlossen werden konnte.
Und das bei einem Patienten, der seit 18 Jahren mit wackelnden Prothesen aus Angst jeden Zahnarztbesuch verweigerte.
Heute lacht er wieder!

Leistungen und Kosten

6 Implantate im Oberkiefer, 6 Implantate im Unterkiefer, Ober- und Unterkiefer Metallkeramik- Brücken, 4 Hilfsimplantate Ober- und Unterkiefer, Parodontale Behandlung , Laborgefertigtes Provisorium im Ober- und Unterkiefer, Präparationen und Erhalt der Restzähne (4 Zähne im Oberkiefer, 6 Zähne im Unterkiefer).
Bei Erstattungsfähigkeit durch eine Versicherung und Beihilfestelle (z.B. 80%) ist bei dieser Arbeit mit einem Eigenanteil von ca. 8.000 Euro zu rechnen.

Zeitlicher Ablauf

Beratung
1. Behandlungstermin: nach Wunsch
2. Termin: 1 Tag später
3. Termin: 2 Monate später
4. Termin: 6 Tage später
5. Termin: 8 Tage später
6. Termin: 14 Tage später
7. Termin: 1 Tag später

Urteil des Patienten

Warum habe ich das nicht schon viel früher machen lassen?

 
   

Druckansicht

Medizinische Gesellschaft für Implantologie, Funktion & Ästhetik mbH
Klammstraße 7 - D 82467 Garmisch-Partenkirchen
Tel.: (+49) 08821 / 936 00   -   Fax: (+49) 08821 / 936 036 info@dentinic.de

 
 
Logo Tricare Logo Seven Corners Concordia Logo Südcert  Logo Intechnica  Logo Umweltpakt Bayern  Logo EMAS  Logo BDIZ  Logo IGÄM   Logo DGKZ Prodente   Prodente